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ſich und in einem fort ſchreiend den Kragen ſeines Wammſes. Das arme Kind hielt ihn für todt; und doch ſchüttelte ſie ihn, als könne ihn dies in's Leben zurückrufen. In der nächſten Minute ſchluchzte ſie vor Freude, weil Tom die Augen wieder aufgeſchla⸗ gen hatte. Sie hatte keine Zeit, an ſeine Fußwunde zu denken— war es ja ihr höchſtes Glück, daß er nur lebte.
Sechstes Kapitel. Eine Liebesſcene.
Der arme Tom trug ſeinen Schmerz wie ein Held und war feſt entſchloſſen, über Mr. Poulter nicht mehr auszuſagen, als eben unumgänglich nöthig war. Das Fünſſchillingſtück blieb ſelbſt für Maggie ein Geheimniß. Aber eine ſchreckliche Angſt laſtete auf ſeiner Seele— ſo ſchrecklich, daß er ihr nicht einmal einen Ausdruck zu leihen wagte, weil auf ſeine Frage an Mr. Stelling oder den Wundarzt ein fürchterliches„Ja“ erfolgen konnte— auf die Frage nämlich:„Werde ich wohl lahm bleiben, Sir?“ Er nahm ſich zuſammen, um nicht vor Schmerz zu ſchreien; als er aber nach angelegtem Verband mit Maggie, die an ſeinem Bette ſaß, allein war, legten die Kinder die Köpfe auf das Kiſſen und ſchluchzten zuſammen. Tom ſah ſich im Geiſte ſchon an Krücken einhergehen, wie den Wagnerſohn, und Maggie, welche keine Ahnung von dem hatte, was ihm auf dem Herzen lag, ſchluchzte zur Geſellſchaft mit. Es war weder dem Wundarzt noch Mr. Stelling ein⸗


