Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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Knabe zu ſein, Tom, ſagte ſie, als ſie mit einan- der aus dem Studirzimmer in den Garten gingen, um ſich dort die Zeit bis zum Mittageſſen zu ver⸗ treiben.Du weißſt, er kann nicht dafür, daß er einen ſolchen Vater hat, und ich habe von ſehr ſchlim⸗ men Männern geleſen, die gute Söhne hatten, wie es auch brave Eltern mit ſchlimmen Kindern gibt. Und wenn Philipp gut iſt, ſo ſollten wir ihn eher wegen ſeines böſen Vaters bedauern. Du ſtehſt doch gut mit ihm?

Oh, er iſt ein wunderlicher Kauz, verſetzte Tom kurz angebunden,und er benimmt ſich gegen mich ſo widerwärtig als möglich, weil ich ihm ſagte, daß ſein Vater ein Spitzbube ſei. Und das durfte ich ihm ſagen, denn es iſt wahr und er hat an⸗ geſangen, indem er mich ſchimpfte. Aber willſt Du nicht eine Weile allein hier bleiben, Maggie? Ich habe droben etwas zu thun.

Kann ich nicht mitgehen? entgegnete Maggie, welche ſich am erſten Tage des Wiederſehens nicht einmal von Toms Schatten trennen wollte.

Nein, es iſt etwas, was ich Dir jetzt noch nicht ſagen kann, obſchon Du es gelegentlich erfahren ſollſt, antwortete Tom, indem er von hinnen eilte.

Nachmittags ſaßen die Knaben im Studirzimmer bei ihren Büchern und bereiteten ſich für die Lection des anderen Morgens vor, um Maggie's Ankunft zu Ehren am Abend Vacanz machen zu können. Tom war über ſeine lateiniſche Grammatik hingebeugt und bewegte lautlos ſeine Lippen wie ein eifriger Katho⸗ lik, der für ſich die Aves ſeines Roſenkranzes ab⸗