Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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erſten Annäherungsverſuche ohne Erwiederung blieben, ſo begann auch er ernſtlicher zu grollen und beſchloß, weder beim Zeichnen noch bei den Crxercitien je wieder Philipps Beiſtand nachzuſuchen. Sie benah⸗ men ſich nur in ſo weit höflich gegen einander, als ſie ihren Span vor Mr. Stelling nicht wollten mer⸗ ken laſſen, da dieſer demUnſinn durch ſein Macht⸗ gebot Einhalt gethan haben würde.

Als jedoch Maggie kam, konnte ſie nicht umhin, den neuen Schulkameraden mit zunehmendem Inter⸗ eſſe zu betrachten, obſchon er der Sohn des heil⸗ loſen Advocaten Wakem war, von dem ihr Vater nie ohne Zorn zu ſprechen pflegte. Sie war in der Mitte der Schulſtunden angekommen und hatte im Studirzimmer Platz genommen, als Mr. Stelling eben mit Philipp ſeine Lectionen durchging. Tom hatte ihr einige Wochen vorher zu wiſſen gethan, daß Philipp eine Menge von Geſchichten erzählen könne keine ſo dummen, wie die ihrigen, und ſie überzeugte ſich nun aus eigener Wahrnehmung, daß er ſehr geſcheid ſei; auch hoffte ſie, er werde an ihr die gleiche Eigenſchaft entdecken, wenn ſie einmal mit einander zu ſprechen kämen. Außerdem hatte ſie eher eine Zuneigung für mißgeſtaltete Dinge. Die krummhalſigen Lämmer hatte ſie am liebſten, weil ſie ſich vorſtellte, die gut und kräftig gebauten würden ſich weniger um ihre Liebkoſungen kümmern, denn es war ihr namentlich darum zu thun, daß ihre Zuneigung auch Anerkennung fand. Sie liebte Tom ſehr, hätte aber oft gewünſcht, daß er nicht ſo gleichgiltig gegen ihre Zärtlichkeit wäre.

Philipp Wakem ſcheint mir ein recht artiger