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Gefühl von Unruhe Poulters ſtarren Blick und den hungrig ausſehenden Säbel betrachtete, welcher et⸗ was anderes als bloße Luft zu zerhauen begierig zu ſein ſchien, ſchaute der Leiſtung aus einer möglichſt großen Entfernung zu. Erſt als Poulter inne hielt und ſich den Schweiß von der Stirne wiſchte, konnte Tom zur vollen Würdigung des Säbelexercitiums kommen und drückte den Wunſch aus, daß es wieder⸗ holt werden möchte.
„Mr. Poulter,“ ſagte Tom, als der Säbel end⸗ lich wieder in ſeine Scheide kam,„möchten Sie nicht ſo gut ſein, mir den Säbel auf eine kleine Weile zu borgen?“
„Nein, nein, junges Herrlein,“ verſetzte Poulter mit entſchiedenem Kopfſchütteln;„Ihr könntet damit Euch ſelbſt einen Schaden zufügen.“
„Nein, gewiß nicht; ich werde mich wohl in Acht nehmen, mich ſelbſt zu verletzen. Er ſoll mir nicht einmal viel aus der Scheide kommen; aber ich könnte damit Exercitien machen und dergleichen.“
„Nein, nein, das geht nicht, ſag' ich Euch; es geht nicht,“ erwiderte Mr. Poulter, als er ſich zum Abgang anſchickte.„Was würde Mr. Stelling von mir denken?“
„Oh, ich bitte, borgen Sie mir ihn, Mr. Poulter. Ich gebe Ihnen mein Fünſſchillingſtück, wenn Sie mir ihn auf eine Woche laſſen. Sehen Sie her,“ ſagte Tom, ihm die verlockend große Silbermünze hinhaltend. Der junge Schelm wußte die Wirkung ſo gut zu berechnen, als hätte er Phyſik und Meta⸗ phyſik ſtudirt.
„Wohlan,“ ſagte Mr. Poulter mit noch größerer


