Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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will, ihre Hörner zu zeigen. Mrs. Stelling war

keine liebevolle, zartherzige Frau, ſondern einfach eine Perſon von ſchlanker Taille, die ſich gedanken⸗ voll mit ihren Kleidfalten oder Locken zu ſchaffen machte, wenn ſich Jemand nach ihrem Befinden be⸗ fragte. Solche Dinge machen ohne Zweifel in der Geſellſchaft Eindruck, aber in keinem Fall den Ein⸗ druck der Liebe, und kein anderer vermochte Philipp aus ſeiner Zurückhaltung herauszulocken.

Er entgegnete auf ihre Frage:„Mein Zahnweh iſt wieder gekommen, und das hat auf mein Gemüth gewirkt.“

Dies war früher einmal der Fall geweſen, und Philipp freute ſich, daß er ſich deſſen erinnerte— es war wie eine Eingebung von oben, die ihn be⸗ fähigte, ſein Weinen zu entſchuldigen. Er durfte ſo das Kreoſot zurückweiſen, mußte aber dafür kölniſch Waſſer annehmen, das er ſich ſchon eher gefallen laſſen konnte.

Mittlerweile war Tom, der zum erſtenmal einen vergifteten Pfeil in Philipps Herz geſchoſſen hatte, nach dem Kutſchenſchuppen zurückgekehrt, wo er Mr. Poulter fand, wie er ernſten, ſtarren Blicks die Vor⸗ züge ſeines Säbelexercitiums wahrſcheinlich vor zu⸗ ſchauenden aber urtheilsunfähigen Ratten nutzloſer Weiſe entfaltete. Aber Mr. Poulter war an ſich ſelbſt ein Heer; daß heißt, er bewunderte ſich ſelbſt mehr, als es eine ganze Armee von Zuſchauern hätte thun können. Die Hiebe und Stöße mit dem feierlichen Eins, Zwei, Drei, Vier, nahmen ihn der⸗ maßen in Anſpruch, daß er Toms Rückkehr nicht bemerkte, und dieſer, der nicht ohne ein gewiſſes

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