Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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Aber ich bin eines ehrlichen Mannes Sohn, und

Dein Vater iſt ein Schurke, wie alle Welt weiß!“

Damit ſtürzte Tom aus dem Zimmer und ſchlug in zorniger Unbeſonnenheit die Thüre hinter ſich zu. Das Zuſchlagen von Thüren nämlich in der Hör⸗ weite der Frau Pfarrerin, die ſich wahrſcheinlich in unmittelbarer Nähe befand, war ein Vergehen, das nur durch zwanzig Verſe aus dem Virgil wieder gut gemacht werden konnte. Und in der That kam auch dieſe Dame alsbald aus ihrem Zimmer herunter, doppelt erſtaunt, einmal über den Lärm, und dann über das Aufhören von Philipps Muſiciren. Als ſie eintrat, ſah ſie, wie dieſer auf der Matte nieder⸗ gekauert ſaß und bitterlich weinte.

„Was gibt es, Wakem? Was ſollte der Lärm?

Wer hat die Thüre zugeſchlagen?“

Philipp blickte auf und trocknete haſtig ſeine Thränen.

„Tulliver that es; er kam herein... und ver⸗ langte von mir, daß ich mit ihm ausgehen ſolle.“

„Und weßhalb ſeid Ihr in ſolcher Aufregung?“ fragte Mrs. Stelling. Pphilipp war unter den beiden Zöglingen nicht ihr Liebling; er erwies ſich weit ungefälliger als Tom, der ſich zu allerlei Dingen brauchen ließ. Allerdings zahlte der alte Wakem ein höheres Koſt⸗ geld, als Mr. Tulliver, und Madame hätte es ihm gerne aus dem Grund begreiflich gemacht, wie wohl⸗ wollend ſie gegen ihn geſinnt ſei. Aber Philipp benahm ſich bei ihren Verſuchen, ein gutes Einver⸗ nehmen herbeizuführen, ſo ziemlich wie die Schnecke bei den Liebkoſungen, durch welche man ſie bewegen

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