Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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30⁵

„Oh, Mr. Poulter, wenn Sie das Erxercitium machen, ſo laſſen Sie mich Philipp herbeirufen,“ ſagte Tom, der ſich bewußt war, ſein Feld nicht behauptet zu haben, wie es einem Engländer ziemte. „Sie wiſſen, er möchte es auch mit anſehen.“

„Was, der buckelige Junge?“ erwiderte Mr. Poulter verächtlich.„Was kann den das Zuſehen nützen?“

„Er verſteht viel vom Fechten,“ ſagte Tom, „und weiß, wie man mit den Bogen, den Pfeilen und den Streitäxpten umzugehen pflegte.“

„So mag er kommen. Ich will ihm etwas ganz Anderes zeigen, als die Kinderei mit Bogen und Pfeilen,“ ſagte Mr. Poulter huſtend und ſich auf⸗ pflanzend, während er als Einleitung ſeine Hand im Gelenk ſpielen ließ.

Tom eilte zu Philipp, welcher ſich ſeiner Nach⸗ mittagvacanz in dem Beſuchzimmer an dem Piano erfreute, indem er ſein Spiel auf dem Inſtrument mit Geſang begleitete. Er fühlte ſich über die Maßen glücklich, als er wie ein formloſer Bündel auf ſeinem hohen Stuhle daſaß und mit zurückge⸗ worfenem Kopf die Augen auf dem entgegengeſetzten Karnies haften ließ; dabei entſandte er aus weit geöffnetem Mund und vollem Halſe ſelbſt erfundene Sylben, welche den ihm unbekannten Text zu einer Arie von Arne zu vertreten hatten.

„Komm, Philipp,“ rief Tom, zur Thüre herein⸗ ſtürzend.„Halt' Dich nicht mit Deinem La⸗la⸗ge⸗ brüll auf— komm' und ſieh mit an, wie in der Kutſchenremiſe der alte Poulter das Säbelexerci⸗ tium macht.“

Eliot, Die Mühle am Floß. I. 20