Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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Verbindung zu kommen. Nun, ich denke nicht, daß er gegen Ihren Sohn etwas einzuwenden hat— gewiß nicht, wenn ich ein gutes Fürwort für ihn einlege.“

„Ich wüßte nicht, was er gegen den Jungen haben ſollte,“ bemerkte Mrs. Tulliver, mit einem leichten Anflug mütterlicher Empfindlichkeit.„Er iſt ein ſo netter friſcher Burſch, wie man nur einen ſehen kann.“

„Aber Eines macht mir doch ein Bedenken,“ ſagte Mr. Tulliver, der nach langer Betrachtung des Teppichs den Kopf auf die Seite neigte und Mr. Riley in's Auge faßte.„Iſt ein Pfarrer nicht viel⸗ leicht viel zu hochſtudirt, um einen Jungen zu einem Geſchäftsmann zu bilden? Ich bin der Meinung, die Gelehrſamkeit der Geiſtlichen ſei von der Art, daß der gewöhnliche Mann nicht viel davon merkt, und eine ſolche kann ich für den Tom nicht brauchen. Er ſoll mir mit den Zahlen umſpringen lernen, ſoll ſchreiben können wie gedruckt, ſoll gewitzt ſein in Auffaſſung der Dinge und ſoll wiſſen, was die Leute ſagen wollen und wie man die Worte in einer Weiſe ſetzt, daß man nicht darüber verklagt werden kann. Es iſt etwas gar Schönes,“ ſchloß Mr. Tulliver mit Kopfſchütteln,„wenn man einem ſagen kann, was man von ihm denkt, ohne dafür blechen zu müſſen.“ „O mein lieber Tulliver, Sie haben von den Geiſtlichen eine ganz irrige Meinung,“ erwiderte Mr. Riley.„Die beſten Schulmänner gehören dem geiſtlichen Stand an, und diejenigen Schulmeiſter, die keine Geiſtlichen ſind, ſtehen im Allgemeinen auf einer ſehr niedern Stufe—“