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zeichnete Bildung und Erziehung zu Theil werden laſſen will unter Verhältniſſen, wo der Schüler ge⸗ wiſſermaßen der Geſellſchafter eines Lehrers von vor⸗ züglicher Befähigung iſt, ſo weiß ich Rath dafür. Ich möchte den Platz allerdings nicht Jedermann empfehlen, weil ich glaube, das nicht Jedermann Ausſicht hätte, eine willfährige Antwort zu erhalten. Gegen Sie, Tulliver, kann ich aber wohl davon ſpre⸗ chen, obſchon es unter uns bleiben muß.“
Der feſte fragende Blick, den Mr. Tulliver auf das orakelhafte Geſicht ſeines Freundes geheftet hatte, gewann jetzt den Ausdruck der höchſten Neugierde.
„Na, ſo laſſen Sie hören,“ ſagte er, mit der Selbſtgefälligkeit einer Perſon, die einer ſo wichtigen Mittheilung würdig erachtet worden iſt, ſich in ſeinem Stuhle breit machend.
„Er hat ſeine Studien in Oxford gemacht,“ fuhr Mr. Riley bedeutungsvoll fort, preßte dann den Mund zuſammen und betrachtete Mr. Tulliver, als wolle er ſich überzeugen, welchen Eindruck ſeine be⸗ deutungsvolle Kunde gemacht hatte.
„Wie— alſo ein Pfarrer?“ entgegnete Mr. Tulliver mit bedenklicher Miene.
„Ja— und ein M. A. Wie ich höre, hält der Biſchof große Stücke auf ihn, und eben der Biſchof iſt's geweſen, dem er ſeine gegenwärtige Pfarre zu danken hat.“
„Ah?“ verſetzte Mr. Tulliver, welchem von die⸗ ſen fremden Dingen eines ſo wunderbar war, wie das andere.„Aber was kann er mit dem Tom machen?“
„Die Sache verhält ſich ſo, daß er eine Freude


