Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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ganz dämiſch wird. Es iſt eine Welt, in der ein ehrlicher Kerl nicht weiß, wo ihm der Kopf ſteht.“

Mr. Tulliver nahm einen Schluck, den er lang⸗ ſam hinuntergleiten ließ, und ſchüttelte melancholiſch den Kopf, als wolle er damit die Wahrheit bekräf⸗ tigen, daß ein vollkommen geſunder Verſtand kaum am Platze ſei in dem großen Irrenhaus des Lebens.

„Sie haben da ganz Recht, Tulliver,“ bemerkte Mr. Riley.„Es iſt beſſer, Sie verwenden ein Hun⸗ dert oder zwei auf die Erziehung Ihres Sohnes, als daß ſie ihm dieſes Geld in Ihrem Teſtament hinter⸗ laſſen. Ich weiß, ich würde es mit meinem Sohne auch ſo halten, wenn ich einen hätte, obſchon ich mit dem baaren Geld nicht ſo ſpielen kann, wie Sie, Naren und noch obendrein ein Haus voll Töchter

abe.“ „Da können Sie mir wohl Auskunft über eine Schule geben, die für meinen Tom paſſen würde,“ ſagte Mr. Tulliver, ohne ſich durch eine Sympathie mit Mr. Riley's Mangel an Baarmitteln von ſeinem Zweck abbringen zu laſſen.

Mr. Riley verſah ſich abermals mit einer Priſe und hielt eine Weile Mr. Tulliver durch ein nach⸗ denkſames Schweigen in Spannung, eh' er die Rede wirder aufnahm.

„Ich weiß eine ſehr ſchöne Gelegenheit für einen Mann, der das nöthige Geld aufwenden kann, und dies iſt ja bei Ihnen der Fall, Tulliver. Die Sache iſt nämlich ſo: ich möchte keinem meiner Freunde rathen, einen Sohn an eine regelmäßige Schule zu ſchicken, wenn er etwas Beſſeres erſchwingen kann. Wenn aber Jemand ſeinem Sohn eine ganz ausge⸗