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Maggie's Wangen begannen vor triumphirender Aufregung zu glühen. Sie dachte, Mr. Riley werde jetzt eine beſſere Meinung von ihr haben; denn es war augenſcheinlich, daß er bisher nichts auf ſie ge⸗ halten hatte.
Mr. Riley blätterte in dem Buch, und die Kleine wußte zuerſt nichts aus ſeinem Geſicht und deſſen hoch⸗ gewölbten Augbrauen zu machen; bald aber blickte er nach ihr hin und ſprach:
„Komm' her und ſag' mir etwas von dieſem Buche. Da ſind auch Bilder: ich möchte wiſſen,“ was ſie zu bedeuten haben.“
Hocherröthend, aber ohne zu zaudern trat Maggie an Mr. Riley's Seite und ſah in das Buch; dann faßte ſie es haſtig an einer Ecke, ſchüttelte ihre Mähne zurück und ſagte:
„Oh, ich kann Ihnen wohl ſagen, was dies Bild vorſtellt. Nicht wahr, es iſt ein ſchreckliches Bild; aber doch muß ich es immer wieder anſehen. Das alte Weib da im Waſſer iſt eine Hexe— man hat ſie hineingeworfen um ausfindig zu machen, ob ſie eine Hexe iſt oder nicht. Wenn ſie ſchwimmt, ſo iſt ſie eine Hexe, und wenn ſie unterſinkt und natürlich ertrinkt, ſo iſt ſie unſchuldig und keine Hexe, ſon⸗ dern nur ein armes einfältiges altes Weib. Aber was nützt ſie's dann, wenn ſie ertrunken iſt? Blos ſo viel, ſchätz' ich, daß ſie in den Himmel kömmt und Gott ihr's gut machen wird. Und dieſer ſchreck⸗ liche Schmied mit ſeinen in die Seiten geſtemmten Armen und dem lachenden Geſicht— wie der ab⸗ ſcheulich iſt! Was meinen Sie wohl, wer es ſein mag? Das iſt der Teufel leibhaftig“(hier


