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„aber gerade da ſitzt der Knoten. Ich habe nicht im Sinn, aus Tom einen Müller und Farmer zu machen. Das wär' mir ein ſchlechter Spaß. Iſt er ein Müller und Bauer, ſo erwartet er, ich ſolle Mühle und Gütchen an ihn abgeben und läßt mich merken, daß es für mich an der Zeit ſei, an mein ſeliges Ende zu denken. Nein, nein, ich habe ſchon gar zu oft geſehen, wie's die Söhne treiben. Fällt mir nicht ein, den Rock auszuziehen, eh' ich zu Bett gehe. Tom ſoll eine Erziehung erhalten und zu einem Geſchäft herangebildet werden, vermittelſt deſ⸗ ſen er ſich ſelbſt ein Neſt bauen kann, ohne daß er nöthig hat, mich aus dem meinigen zu verdrängen. Uebrigs genug, daß er es kriegt, wenn ich todt bin. Ich gebe den Fleiſchtopf nicht ab, eh' ich meine Zähne verloren habe.“
Dies war augenſcheinlich ein Stück Hausrath, auf den Mr. Tulliver große Stücke hielt, und die Anregung, welche ſeiner Rede einen ungewöhnlichen Fluß und Nachdruck verliehen hatte, ſchien auch einige Minuten ſpäter noch nicht erſchöpft zu ſein, wenn man anders aus ſeinen entſchiedenen Kopfbewegun⸗ gen und dem gelegentlichen„Nein, nein,“ das wie ein immer matter werdendes Knurren klang, einen Schluß ziehen durfte.
Maggie hatte ein ſcharfes Auge für dieſe Symptome des Unwillens und fühlte ſich davon im Innerſten verletzt. War's möglich, daß man Tom für fähig hielt, er könnte je ſeinen Vater aus dem Hauſe weiſen und durch ſchlechte Geſinnung ihm eine trau⸗ rige Zukunft bereiten? Nein, das war nicht aus⸗ zuhalten. Maggie ſprang von ihrem Schemel auf,


