Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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Die Unterhaltung war in's Stocken gerathen. Nicht ohne beſonderen Grund hatte Mr. Tulliver ſich enthalten, zum ſiebenten Mal auf die kalte Er⸗ widerung zurückzukommen, mit welcher Riley den Dix abfertigte, und zu bemerken, wie nun dem Wakem einmal in ſeinem Leben der Kamm beſchnit⸗ ten worden ſei, nachdem die Dammgeſchichte eine gutachtliche Erledigung gefunden, wie über die Waſſerhöhe ſich nie ein Streit erhoben haben würde, wenn Jedermann wäre, wie er ſein ſollte, und wie Meiſter Urian ſelbſt die Advocaten geſchaffen haben müſſe. Mr. Tulliver blieb im Ganzen bei den gu⸗ ten herkömmlichen Meinungen; nur über einen oder zwei Punkte verließ er ſich auf ſeinen eigenen ein⸗ fältigen Verſtand, der ihn bei ſolchen Gelegenheiten zu ſehr bedenklichen Schlüſſen veranlaßte; ſo war er unter Anderem der Anſicht, daß Ratten, Korn⸗ würmer und Rechtsgelehrte Geſchöpfe des Teufels ſeien. Leider hatte ihn Niemand darauf aufmerk⸗ ſam gemacht, daß eine ſolche Annahme ſchreiender Manichäismus ſei, da er ſonſt wohl ſeinen Irrthum eingeſehen haben würde. Es war indeß klar, daß heute das gute Princip triumphirte. Die Geſchichte mit der Waſſerkraft hatte irgendwo einen Haken, obſchon ſie, in einem gewiſſen Licht betrachtet, eben ſo einfach ſchien, als der Satz, daß Waſſer Waſſer iſt; aber wie ſchwierig ſich auch dieſer verfängliche Punkt erweiſen mochte, Riley war darüber Meiſter geworden. Mr. Tulliver nahm ſeinen Waſſerbrannt⸗ wein etwas ſtärker als gewöhnlich und zeigte ſich für einen Mann, von dem man annahm, er habe einige Hundert müßig bei ſeinem Bankier liegen,