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eine Bewegung, die ihr eine große Aehnlichkeit mit einem kleinen ſhetländiſchen Pony verlieh.
„Ach Du mein Himmel, Maggie, was denkſt Du doch, daß Du Deinen Hut daher wirfſt! Trag ihn hinauf. Sei ein gutes Kind und laß Dir das Haar kämmen; ſteck Dein anderes Schürzchen vor und zieh andere Schuhe an. Pfui, ſchäm Dich! Bring Dein Körbchen mit wie ein anſtändiges jun⸗ ges Mädchen.“
„O Mutter,“ verſetzte Maggie in ungeſtümem
Tone,„ich kann das Nähkörbchen nicht leiden.“
„Was? Dein hübſches Nähkörbchen, und die Fleck⸗ chen, mit denen Du Tante Glegg eine Decke machen kannſt?“.
„Es iſt eine dumme Arbeit,“ ſagte Maggie, ihre Mähne zurückwerfend,„Stücke Zeug in Fetzen zu zerreißen und ſie wieder zuſammen zu nähen. Und für Tante Glegg will ich ſchon gar nichts thun; ich mag ſie nicht.“
Maggie verließ das Zimmer und zog ihr Hüt⸗ chen am Band nach, während Mr. Tulliver hörbar
lachte. „Ich muß mich wundern, daß Du darüber lachen
magſt, Tulliver,“ ſagte die Mutter in ärgerlichem
Tone.„Das heißt, ſie in ihren Unarten ermuthi⸗ gen. Und ihre Tanten behaupten, ich ſei es, die ſie verderbe.“
Mrs. Tulliver war, was man eine gutmüthige Perſon nennt. Schon als Kind weinte ſie nie, es ſei denn, daß ſie Hunger gehabt oder Schmerz
empfunden hätte; und von der Wiege an war ſie
ſtets ein geſundes, rothbäckiges, wohlgenährtes Ge⸗


