Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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ihn denn überhaupt, ſeit ihm Riley in den Sinn ekommen war, äußerlich nur eine begreifliche Unter⸗ ſuchung ſeiner wollenen Strümpfe zu beſchäftigen

ſchien. Ich denke, ich hab's getroffen, Beſſy, lautete

nach einem kurzen Schweigen ſeine erſte Bemerkung. Riley muß ſo gut als Einer wiſſen, wo eine gute Schule zu finden iſt; denn er iſt ſelber gut geſchult und kommt als Sachverſtändiger, Taxator und der⸗ gleichen überall herum. Iſt er mit dem Geſchäft fertig, ſo werden wir morgen Abend Zeit haben, mit ihm über die Sache zu ſprechen. Der Tom ſollte mir ein Mann werden, wie der Riley iſt; denn der kann ſprechen, als habe er's geſchrieben vor ſich, und weiß ſo viele Worte, die nicht viel bedeuten, daß ihm kein Affekat etwas anhaben kann, abge⸗ ſehen davon, daß er auch eine gute Geſchäftskennt⸗ niß beſitzt. 5

Na, ſagte Mrs. Tulliver,was das ordent⸗ liche Reden, das Alleswiſſen, das komplimentiſche Umherlaufen und das Haarhinaufſtreichen betrifft,

ſo hätte ich nichts dagegen, wenn mein Junge auch

dazu herangezogen wurde. Aber die Feinredner aus den großen Städten tragen meiſt einen falſchen Bruſtſtreifen und einen Schaboh, bis Alles zerknit⸗ tert iſt, und dann decken ſie's mit einem Geiferläz⸗ chen zu; ich weiß, Riley macht's ſo. Und wenn dann Tom nach Mudport zieht und dort wie Riley leben ſoll, ſo hat er ein Haus mit einer Küche, in der man ſich kaum umkehren kann, kriegt nie ein friſches Ei zum Frühſtück und muß drei oder was weiß ich gar vier Stiegen hoch ſchlafen, ſo