Teil eines Werkes 
1. Bd. (1861)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Mr. Tulliver von der Dorleotemühle erklärt, was er mit Tom vorhat.

Du willſt wiſſen, was ich im Sinn habe? ſagte Mr. Tulliver.Der Tom ſoll mir eine gute Erziehung erhalten eine Erziehung, die ihm ſein Brod ſchaffen kann. Dies hatte ich im Sinn als ich ihn anwies, auf Mariä Verkündigung ſeinen Aus⸗ tritt aus der Schule anzumelden. Ich will im Sommer ihn beſſer unterbringen. Die zwei Jahre, die er dort war, wären ſchon recht geweſen, wenn ich einen Müller oder Farmer aus ihm machen wollte; denn er hat's ſchon weiter gebracht, als ich in meinem ganzen Leben, ſofern mein Vater in Anbetracht meiner Erziehung ſich mit nichts weiter verunköſtete, als mit einem Bündel Birkenzweige für das eine und einem ABC⸗Buch für das andere Ende. Aber den Tom möchte ich recht ſchulen laſſen, daß er mir den Kniffen jener Burſche mit ihren ſchönen Reden und dem flunkernden Geſchreibſel auf die Nähte gehen kann. Er wäre dann eine Hilfe für mich in dieſen Proceſſen, Gutachten und wie man das verwünſchte Zeug ſonſt nennt. Ja, der Junge ſoll mir ein regelrechter Affekat werden, frei⸗ lich keiner von jenen Spitzbuben das thäte mir leid ſondern ſo eine Art Inſchinier oder Feld⸗ meſſer, oder ein Auctionirer und Taxator, wie der Riley; kurz, ich möchte ſo ein ordentliches Geſchäft für ihn mit lauter Profit und keinen Auslagen, höchſtens der für eine große Uhrenkette und einen