Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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in ſeiner Heimathluft werde er ſich ſchon wieder zu⸗ recht finden. Innerlich iſt er kerngeſund, nur das Fieber hat ihn ſo erſchüttert. Aber er ſpricht ganz wie früher und lächelte mich gerade ſo an wie in ſeiner Kindheit. Es iſt merkwürdig wie er immer ganz denſelben Ausdruck hatte wenn er lächelte.

Ich habe ihn nie lächeln geſehen, den armen jungen Mann, bemerkte Dina.

Aber Du wirſt ihn morgen lächeln ſehen, antwortete Adam.Seine erſte Frage war nach Dir, als er ſich einigermaßen erholt hatte, und wir mit einander ſprechen konnten. Hoffentlich hat ſie ſich nicht verändert, ſagte er; ich erinnere mich ihres Geſichtes ſo wohl. Ich ſagte Nein, fuhr Adam fort, indem er zärtlich in die Augen blickte die zu den ſeinigen aufſchauten;Du ſeieſt nur ein Bischen ſtärker geworden, wozu Du nach ſieben Jahren wohl das Recht habeſt. Ich darf doch morgen kommen und ſie beſuchen? fragte er; ich ſehne mich ihr zu ſugen wie oft ich dieſe ganze Zeit an ſie gedacht abe.

Haſt Du ihm geſagt daß ich die Uhr immer getragen habe? fragte Dina.

Ja, und wir haben viel von Dir geſprochen. Ich werde noch Methodiſt werden, ſagte er, wenn ſie im Freien predigt, und in ihre Verſammlungen gehen. Nein Herr, antwortete ich, das können Sie nicht, denn die Synode hat den Frauenzimmern das Predigen verboten und Dina hat es aufgegeben; ſie ſpricht zu den Leuten nur noch manchmal in ihren Häuſern.

Ach ja, bemerkte Seth, der ſich nicht enthal⸗