Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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euch und andere gute Wünſche wurden den vier Paaren auf dem Kirchhof zu Theil, und Herr Poy⸗ ſer erwiderte ſie mit ungewohnter Zungenfertigkeit für alle, denn ihm ſtanden jezt alle paſſenden Hoch⸗ zeitsſcherze zu Gebot. Die Frauen, bemerkte er, wiſſen bei einer Hochzeit nichts Geſcheidteres zu thun als ſich die Augen auszureiben. Selbſt Frau Poyſer getraute ſich nicht zu ſprechen, als der Nach⸗ bar ihr die Hände ſchüttelte, und Lisbeth begann dem erſten Beſten welcher ihr ſagte daß ſie wieder jung werde, ins Geſicht zu weinen.

Herr Joſua Rann, der an einem kleinen Anfall von Rheumatismus litt, half beim Glockengeläute an dieſem Morgen nicht mit, und da er dieſe form⸗ loſen Begrüßungen, die keine offizielle Mitwirkung von Seiten der Kirche erforderten, mit einiger Ver⸗ achtung anſah, ſo begann er mit ſeiner melodiſchen Stimme vor ſich hinzuſingen:Welche Wonne, welche Freude! als ein Vorſpiel zu dem Effect welchen er durch das Hochzeitslied am nächſten Sonntag hervorzubringen gedachte.

Das iſt eine frohe Kunde für unſern guten Arthur, ſagte Herr Irwine beim Wegfahren zu

ſeiner Mutter.Ich will ihm ſchreiben ſobald wir

nach Hauſe kommen. Epilog.

Es iſt gegen Ende Juni 1807. Schon ſeit län⸗ ger als einer halben Stunde hat man Feierabend gemacht in Adam Bede's Zimmerhof, der einſt Jo⸗ nathan Burge gehört hatte, und das ſanfte Abend⸗