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ihm ſagen ſoll daß er weiſe ſei; aber es gibt auch Männer die das nicht verlangen; ſie denken ſchon von ſich ſelbſt zu hoch und das ſind die alten Jung⸗ geſellen.“
„He, Craig,“ ſagte Herr Poyſer ſcherzhaft,„Sie müſſen jezt ſchnell heirathen, ſonſt wirft man Sie auch unter die alten Junggeſellen, und Sie ſehen was die Weiber dann von Ihnen denken würden.“
„Ei,“ ſagte Herr Craig, der Frau Poyſer zu verſöhnen wünſchte und auf ſeine eigenen Compli⸗ mente einen hohen Werth legte;„ich habe allen Re⸗ ſpect vor einer geſcheidten Frau, vor einer entſchloſſe⸗ nen Frau, vor einer Frau welche die Haushaltung verſteht.“
„Fehlgeſchoſſen, Craig,“ verſezte Barthel trocken, „ganz fehlgeſchoſſen! Ihre Gartengeſchichten betrei⸗ ben Sie nach einem beſſeren Plan: Sie ſezen jede Pflanze in den Boden wo ſie ſich gerade auszeichnen kann. Sie ſchäzen die Erbſen nicht nach den Wur⸗ zeln und die Rüben nicht nach den Blüthen. Auf dieſe Art muß man auch die Weiber wählen: ihr Verſtand will nicht viel heißen, gar nicht viel, aber ſie können ganz vortreffliche und angenehme einfäl⸗ tige Tröpfe ſein.“
„Was ſagſt Du dazu?“ ſagte Herr Poyſer, in⸗ dem er ſich zurückwarf und ſeine Frau luſtig an⸗ ſchaute.
„Was ich ſage?“ antwortete Frau Poyſer, in deren Augen ein gefährliches Feuer loderte;„nun ich ſage daß gewiſſe Leute Zungen haben die wie die Uhren beſtändig ſchlagen, aber nicht um die Zeit an⸗ zugeben, ſondern weil am inneren Werke Etwas fehlt.“


