Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
Einzelbild herunterladen

310

Ein dreifach Hoch auf unſern Herrn, Der uns dieß Feſt gegeben,

Doch laſſen wir von Herzen gern Auch unſre Wirthin leben.

Und mögen ſeine Thaten

Ihm alle wohl gerathen! Treu ſtehn wir ihm zur Seite, Sein Gllck iſt unſre Freude.

Aber jezt, unmittelbar bevor die dritte Strophe mit begeiſterten Schlägen auf den Tiſch, die den Effect von Cymbeln und Trommeln zugleich machten, fortissimo geſungen wurde, füllte man Alicks Kanne,

und er mußte ſie nun leeren ehe der Chor zu Ende war.

Der Meiſter läßt euch bitten

Vom Bier Nichts zu verſchütten!

Wollt ihr's Gebot nicht ehren,

Müßt ihr zwei Kannen leeren. Trinkt, Jungen, trinkt!

Nachdem Alick mit vollkommenem Erfolg dieſe

Probe handfeſter Mannhaftigkeit beſtanden, kam die Reihe an den alten Keſter zu ſeiner Rechten und ſo

fort, bis jeder von der Chorbegleitung ſeine Ein⸗ weihungskanne getrunken hatte. Tom, der Spizbube,

ließ ſich beigehen wie durch Zufall einige Tropfen

zu verſchütten, aber Frau Poyſer verhinderte die Vollſtreckung der Strafe, ein Freundſchaftsdienſt den ſie ſich nach Toms Dafürhalten hätte erſparen

können. Wer draußen vor der Thüre gehorcht hätte, dem

,.,

...