Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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„He Junge, können Sie es ihr nicht in den Kopf bringen daß ſie bleibt? Suchen Sie ihr doch einen guten Mann in der Gemeinde. Wenn Sie das thun, ſo wollen wir Ihnen verzeihen daß Sie die Kirche geſchwänzt haben. Aber vor dem Erntemahl am Mittwoch darf ſie auf keinen Fall gehen und Sie müſſen auch kommen. Barthel Maſſey kommt und vielleicht auch Craig. Alſo Sie kommen doch ganz deiß um ſieben Uhr; meine Frau verlangt es ſo früh.“

„Ja,“ ſagte Adam,„ich komme wenn es mir möglich iſt. Aber ich kann oft nicht über meine Zeit beſtimmen, denn die Arbeit hält mich oft länger auf als ich vorhergeſehen. Ihr bleibet alſo bis zu Ende der Woche, Dina?“

„Ja, ja,“ ſagte Herr Poyſer;„Du darfſt mir nicht Nein ſagen.“

„Es hat keine ſo große Cile mit ihr,“ bemerkte Frau Poyſer.„Der Mangel an Lebensmitteln hält dort an; man braucht ſich nicht ſo ſehr zu ſputen und der Mangel iſt doch der Hauptvorrath in der Gegend dort.“

Dina lächelte, gab aber kein beſtimmtes Ver⸗ ſprechen, und den Reſt des Weges verplauderte man mit andern Dingen, blieb im Sonnenſchein ſtehen, um die große Gänſeheerde im Graſe, die neuen Kornſchober und den überraſchenden Reichthum des alten Birnbaums zu betrachten. Nancy und Molly waren bereits mit einander vorausgeeilt; ihre Ge⸗ ſangbücher, worin ſie weiter nichts als die Anfangs⸗ buchſtaben und die Amen leſen konnten, hatten ſie ſorgfältig in ihre Schnupftücher eingewickelt.