Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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tung ſeiner neuen Idee ſchwelgte.„Du ſäheſt es gewiß auch gerne?“

„Ja wahrhaftig; dann wäre ich doch ſicher daß ſie mir nicht mehr nach Snowfield davonliefe, zehn Meilen weit, ſo daß ich keinen Menſchen zu ſehen bekomme, außer Nachbarsleute die nicht mit mir verwandt ſind, und dieſe Weiber da, denen ich mein Geſicht nicht zu zeigen wagen würde, wenn es in meiner Milchkammer eben ſo ausſähe wie in den ihrigen; da würde es ſchöne Butter auf den Markt geben. Und ich würde mich freuen wenn das arme Ding einmal gut aufgehoben wäre, wie es einem Chriſtenmädchen zukommt, ſo daß ſie ein eigenes Haus über ihrem Kopf hätte, und wir wollten ſie mit Weißzeug und Federn tüchtig verſehen, denn ich liebe ſie beinahe wie meine eigenen Kinder. Es wird einem ordentlich wohl ums Herz ſein wenn ſie nur im Hauſe iſt, denn ſie iſt wie der friſch gefallene Schnee. Wer ſie um ſich hat, der kann für zwei ſündigen.“

„Dina,“ ſagte Tommy, der ihr entgegengeſprun⸗ gen kam,„die Mutter ſagt, Du würdeſt bloß einen methodiſtiſchen Krüppel heirathen; Du mußt doch ein recht einfältiges Ding ſein.“ Dieſen Commentar be⸗ gleitete Töommy damit daß er Dina bei beiden Ar⸗ men ergriff und mit unbequemer Zärtlichkeit neben ihr hertanzte.

„Ei Adam, wir haben Sie heute beim Singen ſehr vermißt,“ ſagte Herr Poyſer.„Wie ging das zu?“

„Ich wollte Dina beſuchen: ſie verreist ja ſo bald,“ antwortete Adam.