Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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nur die ſtumpfſinnigſten Britten unter dieſer harten Bedingung gute Unterthanen ſein würden. Abgeſehen von dieſer trüben Ahnung gingen die Dinge im Haus ſo ziemlich ihren gewohnten Gang. An Hetty glaubte Frau Poyſer eine überraſchende Beſſerung wahrgenommen zu haben. Freilich wurde das Mädchen immer verſchloſſener, und manchmal ſchien es als ob man nicht mit Wagenſeilen auf ihr ein Wort herausbringen könnte, aber ſie dachte weniger an Puzſachen und ging mit großem Eifer der Arbeit nach, ohne daß es einer Erinnerung be⸗ durfte. Und es war merkwürdig wie wenig ſie jezt auszugehen verlangte, ja man konnte ſie kaum dazi überreden, und als ihre Tante dem wöchentlichen Unterricht im Weißnähen im Schloß plözlich ein Ende machte, ſo trug ſie dieß Verbot ohne alles Murren oder Schmollen. Offenbar mußte ſie end lich ihr Herz an Adam gehängt haben, und ihr plözlicher Einfall eine Kammerjungfer werden zu wollen mußte durch irgend ein kleines Mißverſtänd niß oder einen vorübergehenden Aerger hervorge rufen worden ſein. Wenn Adam jezt ins Haus kam ſchien Hetty heiterer zu ſein und wurde geſprächigen als ſonſt, während ſie beinahe verdrießlich wurde wenn Herr Craig oder ein Anderer zufällig einen Beſuch abſtattete. Adam ſelbſt beobachtete ſie Anfangs mit Angſ und Zittern, dann folgte Ueberraſchung und endlich freudiges Hoffen. Fünf Tage nach Ueberreichung des Briefs hatte er ſich wieder ins Haus gewagt aber nicht ohne ſchwere Beſorgniß daß ſein Anblit peinlich auf ſie wirken könnte. Sie war nicht zu