Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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„Aber es wird eine ſchlimme Geſchichte wenn der Alte auf Michaelis ihnen den Pacht kündigt,“ meinte Frau Irwine.

„O das darf nicht geſchehen; auch iſt Poyſer ein ſo guter Pächter daß Donnithorne lieber ſeinen Aerger hinunterſchlucken als ſie hinauswerfen dürfte. Aber ſollte er ihnen an Mariä Verkündigung auf⸗ ſagen, ſo müſſen Arthur und ich Himmel und Erde in Bewegung ſezen um ihn zu beſänftigen. So alte Pfarrkinder dürfen wir nicht ziehen laſſen.“

„Ach man kann nicht wiſſen was bis dahin ge⸗ ſchieht,“ ſagte Frau Irwine.„An Arthurs Geburts⸗ tag fiel es mir auf daß der alte Herr etwas zuſam⸗ mengefallen iſt; er hat drei und achtzig auf dem Rücken wie Du weißt; das iſt ein unverantwortliches Alter. Nur Frauen haben das Recht ſo lange zu leben.“

„Wenn ſie alte Junggeſellen zu Söhnen haben die ohne ſie verloren wären,“ verſezte Herr Irwine, indem er ſeiner Mutter lachend die Hand küßte.

Auch Frau Poyſer trat gelegentlich den Ahnun⸗

gen ihres Mannes in Betreff einer Aufkündigung

mit der Bemerkung entgegen: man kann nicht wiſſen was bis Mariä Verkündigung geſchieht. Einer jener unläugbaren allgemeinen Säze die gewöhnlich einen beſondern und nichts weniger als unläugbaren Sinn haben ſollen. Aber es iſt wirklich zu hart fuͤr die menſch⸗ liche Natur, wenn es für ein Criminalverbrechen gehalten werden ſoll ſich den Tod ſogar des Königs, nachdem er einmal drei und achtzig paſſirt hat, als möglich zu denken. Man darf wohl glauben daß