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„Wenn ich ein Wörtchen darein reden darf, Herr,“ verſezte Frau Poyſer, nachdem ſie ihren Mann mit⸗ leidig wegen ſeiner Schwäche angeſehen,„ſo müſſen Sie's freilich beſſer wiſſen, aber ich ſehe nicht ein was dieſes Vorwerk uns angehen ſoll; wir haben mit unſerm eigenen Pacht Laſt genug. Freilich freut es mich zu hören daß ein verſtändiger Mann ins Dorf kommt: es ſind ſchon andere hereingebracht worden die dieſen Titel gerade nicht verdienten.“
„Sie werden ganz gewiß an Herrn Thurle einen vortrefflichen Nachbar finden, ſo daß Sie es durch⸗ aus nicht zu bereuen haben wenn Sie ihm durch Eingehen auf mein Plänchen gefällig ſind, zumal da ich hoffe daß Sie ſelbſt Ihren guten Vortheil davon haben werden.“
„Nun, wenn es zu unſerm Vortheil iſt, Herr, ſo iſt es das erſte Anerbieten dieſer Art wovon ich gehört habe. Um Vortheil in der Welt zu haben, muß man ſeinen Vortheil ſelbſt wahrnehmen, ſo denke ich; man müßte lange warten bis man Einem den Vortheil ins Haus brächte.“
„Die Sache iſt die, Poyſer,“ ſagte der Gutsherr, indem er von Frau Poyſers Theorie über irdiſche Wohlfahrt gänzlich Umgang nahm:„beim Vorwert iſt zu viel Wieſenland und zu wenig Ackerland für Thurle; er will den Pacht nur unter der Bedingung antreten daß dieß abgeändert wird. Seine Frau, ſcheint es, verſteht ſich nicht ſo gut auf das Milch⸗ weſen wie die Ihrige. Nun meine ich daß man einen kleinen Tauſch vornehmen könnte. Wenn Sie die Weidenpläze übernehmen würden, ſo könnten Sie Ihre Milchwirthſchaft vergrößern, die unter der Lei⸗
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