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wir hättens auch wiſſen ſollen wohin das führt, als wir ſie die feinen Arbeiten lernen ließen. Aber ich will da bald einen Riegel vorſchieben.“
„Es würde Dir doch leid thun ſie gehen zu laſſen, wenn es nicht zu ihrem Beſten wäre,“ ſagte Herr Poyſer;„ſie iſt Dir bei der Arbeit recht nüzlich.“
„Leid thun? Ja allerdings; ich habe ſie lieber als ſie es verdient, die hartherzige kleine Hexe, die uns auf ſolche Art verlaſſen will. Ich kann ſie doch nicht ſieben Jahre um mich haben und Alles für ſie thun und ſie in Allem unterrichten, ohne daß ſie mir wirklich liebgeworden wäre, und da laſſe ich jezt Leinwand ſpinnen, und denke die ganze Zeit daran daß das Bett⸗ und Tiſchtücher geben ſoll wenn ſie ſich einmal verheirathet, und ſie wird bei uns in der Gemeinde bleiben und uns nie aus den Augen kom⸗ men; ich bin freilich ein Narr daß ich ſo viel an ſie denke, denn ſie iſt nicht beſſer als eine Kirſche mit einem harten Stein inwendig.“
„Nein, nein, Du mußt eine Kleinigkeit nicht ſo hoch anſchlagen,“ verſezte Herr Poyſer beſchwichtigend. „Ich glaube feſt daß ſie uns lieb hat; aber ſie iſt jung, und da bekommt ſie Dinge in ihr Köpfchen
aus denen ſie ſelbſt nicht recht klug wird. So junge
Mädchen laufen oft davon ohne zu wiſſen warum.“ Die Erklärung ihres Onkels hatte jedoch Hetty nicht bloß in einer Hoffnung getäuſcht und zum Wei⸗
nen gebracht, ſondern auch noch eine andere Wirkung
hervorgerufen. Sie wußte recht gut wen er mit ſei⸗
nen Anſpielungen aufs Heirathen und auf einen nüch⸗
ternen geſezten Mann meinte, und als ſie ſich wieder Eliot, Adam Bede. III. 2


