Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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nicht wahr, Vater? Es würde Euch nicht gefallen wenn Eure Enkelin um Lohn arbeitete?

Nein, ſagte der alte Martin, indem er dieſes Wort, um ſeiner Verneinung noch eine Bitterkeit zu geben, lange hinauszog, während er ſich vorwärts neigte und auf den Boden ſchaute.Aber das Mädchen artet ihrer Mutter nach; ich hatte viel zu thun um ſie bei mir zu behalten, und ſie heirathete gegen meinen Willen ſie nahm einen Menſchen der nur zwei Stück Vieh hatte, während er auf ſeinem Hof zehn hätte haben müſſen; kein Wunder daß ſie ſchon vor ihrem dreißigſten Jahre an der Entzündung ſtarb.

Der alte Mann hatte nur ſelten eine ſo lange Rede gehalten, aber die Frage ſeines Sohnes war wie trockene Feuerung auf die Aſche eines langen noch nicht erloſchenen Aergers gefallen, der den Großvater immer gegen Hetty gleichgiltiger gemacht hatte als gegen die Poyſerſchen Kinder. Das Ver⸗ mögen ihrer Mutter hatte der nichtsnuzige Sorrel verſchwendet, und Hetty hatte Sorrel'ſches Blut in ihren Adern.

Das arme Ding, das arme Ding! ſagte der jüngere Martin, dem es jezt Leid that dieſe bittere Erinnerung hervorgerufen zu haben.Sie hatte kein Glück. Hetty dagegen hat ſo gute Ausſichten auf einen tüchtigen und braven Mann wie nur irgend ein Mädchen in der ganzen Umgegend.

Nachdem er dieſen bedeutſamen Wink hingewor⸗ fen, begann er wieder ſchweigend zu rauchen und ſchaute nur zuweilen Hetty an, ob ſie nicht durch irgend ein Zeichen verriethe daß ſie ihrem thörichten