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„Ich möchte es gern und ich hätte weit mehr Freude daran als an den Bauernarbeiten.“
„Nein, nein, das denkſt Du bloß ſo, weil Du es nicht verſtehſt, mein Mädchen. Das wäre nicht halb ſo gut für Deine Geſundheit und auch nicht für Dein Lebensglück. Du mußt bei uns bleiben bis Du einen braven Mann haſt. Du biſt meine leib⸗ liche Nichte, und ſo lange ich eine Wohnung für Dich habe, laſſe ich Dich in keinen Dienſt gehen, wäre es auch in einem noch ſo vornehmen Hauſe.“
Herr Poyſer ſchwieg und paffte weiter.
„Die Nadelarbeiten gefallen mir,“ ſagte Hetty, und ich würde guten Lohn bekommen.“
„Iſt Deine Tante ein Bischen ſcharf gegen Dich geweſen?“ fuhr Herr Poyſer fort, ohne auf Hetty's lezte Einwendung zu achten.„Du mußt es nicht ſo genau nehmen, mein Mädchen— ſie thut es zu Deinem Beſten. Sie meint es gut mit Dir, und nicht alle Tanten hätten ſo viel für Dich gethan, ohne eigentlich mit Dir verwandt zu ſein.“
„Nein, es iſt nicht um der Tante willen,“ ver⸗ ſeßi Hetty,„aber die Arbeit würde mir beſſer ge⸗ allen.“
„Es iſt ganz gut für Dich daß Du es ein Bis⸗ chen lernteſt, und ich habe ſogleich meine Einwilli⸗ gung dazu gegeben, als Frau Pomfret ſich erbot Dir Unterricht zu geben. Denn, wenn irgend Etwas vorfällt, ſo iſt es immer gut wenn man auch andere Dinge verſteht. Aber daran habe ich nie gedacht, Mädchen, daß Du in einen Dienſt gehen ſolleſt; meine Familie hat ſeit Menſchengedenken immer ihr eigenes Brod und ihren eigenen Käſe gegeſſen;


