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das glauben, darauf verlaſſen, er ſei ſo in Sie ver⸗ liebt daß er Sie heirathen wolle, obſchon er ein. vornehmer Herr iſt. Und darum muß ich mit Ihnen ſprechen, Hetty, damit Sie ſich nicht ſelbſt täuſchen. Es iſt ihm gar nie eingefallen Sie heirathen zu wollen.“
„Woher wiſſen Sie das? Wie können Sie ſich unterſtehen ſo zu ſprechen?“ ſagte Hetty, indem ſie bebend ſtehen blieb. Die furchtbare Beſtimmtheit in Adams Ton erfüllte ſie mit Furcht und Zittern; ſie hatte nicht mehr Geiſtesgegenwart genug um zu überlegen, daß Arthur ſeine Gründe gehabt haben werde um Adam nicht die Wahrheit zu ſagen. Ihre Worte und Blicke genügten um ihn zu beſtimmen: er mußte ihr den Brief geben.
„Sie können's vielleicht nicht glauben, Hetty, weil Sie zu gut von ihm denken, weil Sie glauben daß er Sie mehr liebe als wirklich der Fall iſt. Aber ich habe einen Brief in der Taſche den er mir für Sie gegeben hat. Ich habe den Brief nicht geleſen, aber er verſichert daß er Ihnen darin die
ahrheit geſagt habe. Aber bevor ich Ihnen den Brief gebe, Hetty, überlegen Sie die Sache und nehmen Sie das Ding nicht ſo ſchwer. Es wäret nicht gut für Sie geweſen wenn er die Tollheit be⸗ gangen hätte Sie zu heirathen: dieß hätte nie glücke lich enden können.“ 8
Hetty ſagte nichts: als ſie von einem Brief hörte den Adam nicht geleſen hatte, belebten ſich ihre Hoffnungen aufs Neue. Vielleicht lautete derſelbe ganz anders als er dachte.
Adam zog den Brief heraus, hielt ihn aber


