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thun um Sie vor Ungelegenheiten zu bewahren, in welche Sie durch Ihre Unkenntniß gerathen könnten. Wenn irgend ein Anderer als ich wüßte was ich von Ihren Zuſammenkünften mit einem vornehmen Herrn weiß der Ihnen ſchöne Geſchenke macht, ſo würde man nachtheilig von Ihnen reden und Sie würden Ihren guten Namen verlieren. Und über⸗ dieß muß es Ihren eigenen Gefühlen widerſtreiten Ihre Liebe einem Manne zu ſchenken der Sie nie heirathen und nicht ſein ganzes Leben lang für Sie ſorgen kann.“
Adam ſchwieg und ſchaute Hetty an, die Blätter von den Nußbäumen pflückte und ſie in ihrer Hand zerriß. Ihr Plänchen, ihre ausſtudirten Reden waren ihr gleich einer ſchlecht gelernten Lection in der furcht⸗ baren Aufregung die Adams Worte hervorriefen gänzlich entfallen. In der ruhigen Sicherheit ſeiner Sprache lag eine grauſame Gewalt die ihre windigen Hoffnungen und Einbildungen förmlich zu ergreifen und zu zermalmen drohte. Wie gerne hätte ſie ſich widerſezen und ſie zornig über den Haufen werfen mögen! aber der Entſchluß ihre Gefühle zu verbergen beherrſchte ſie noch immer. Inzwiſchen war dieſer Entſchluß bereits nur noch eine blinde Eingebung, denn ſie vermochte die Wirkung Ihrer Worte nicht mehr zu berechnen.
„Sie haben kein Recht zu behaupten daß ich ihn
liebe,“ ſagte ſie leiſe, aber heftig, indem ſie aber⸗
mals ein Blatt abpflückte und zerriß. Sie war
wunderſchön in ihrer Bläſſe und Aufregung, mit ihren dunkeln kindlichen Augen, die ſich zu vergrößern ſchienen und weit offen ſtanden, während ihr Athem


