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hatte ſie keine Ahnung. Ihr erſtes Gefühl war ge⸗ weſen daß Adam ſehr böſe auf ſie ſein und vielleicht ihren Verwandten Alles erzählen würde; aber daß er es wagen könnte zu Capitän Donnithorne ein Wort zu ſagen, das fiel ihr gar nicht ein. Es wurde ihr leichter ums Herz als er ſich jezt ſo freundlich gegen ſie benahm und ſie allein zu ſprechen wünſchte; denn als ſie ſah daß er mit ihnen nach Hauſe wollte, war ſie in großer Angſt geweſen daß er vielleicht plaudern möchte. Aber da er jezt nur mit ihr ſelbſt zu ſprechen verlangte, ſo mußte ſie nunmehr ſeine Anſchauung von der Sache und ſeine Abſichten erfahren. Sie hegte eine gewiſſe Zuverſicht ihn von Allem abbringen zu können was ihr unangenehm war; ſie konnte ihn vielleicht ſogar glauben machen daß ſie nichts nach Arthur frage, und ſie wußte wohl daß Adam, ſo lange er Hoffnung auf ihren Beſiz hatte, Alles thun würde was ſie nur wünſchte. Ueberdieß mußte ſie ſich fortwährend den Anſchein geben Adam Muth zu machen, damit der Onkel und die Tante nicht böſe wurden und wohl gar an einen geheimen Liebhaber dachten.
Mit dieſer Combination war Hetty's Köpfchen beſchäftigt, während ſie an Adams Arm hing und ſeine bald da bald dort hingeworfenen Bemerkungen über die vielen Hagebutten die es dieſen Winter für die Vögel geben würde, und über die tief her⸗ abhängenden Wolken die wohl kaum bis morgen halten dürften, einſilbig mit Ja oder Nein beant⸗ wortete. Und als ſie Tante und Onkel wieder ein⸗ geholt hatten, da konnte Hetty ihren Gedanken ungeſtört nachhängen, denn Herr Poyſer war der


