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würde. Immer ſchneller und ſchneller ging die fein fühlende Meg bei jedem noch ſo geringen Zeichen ihres Herrn, bis der kurze Galopp in einen geſtreckten übergegangen war.
„Ich meinte, der junge Herr ſei geſtern unwohl geweſen,“ ſagte der ſauertöpfiſche alte John, der Stalltnecht, Mittags in der Bedientenſtube.„Heute früh iſt er ſo geritten daß das Pferd beinahe zu Schanden ging.“
„Das iſt vielleicht eines von den Symptomen, John,“ verſezte der wizige Kutſcher.
„Dann wollte ich man ließe ihm zur Ader,“ entgegnete John grimmig.
Adam war früh im Schloß geweſen um ſich nach Arthur zu erkundigen, und die Nachricht daß er aus⸗ geritten ſei hatte ihn von aller Angſt vor den Nach⸗ wirkungen ſeines Schlages befreit. Um fünf Uhr ſtellte er ſich pünktlich wieder ein und ließ ſich melden. Nach wenigen Minuten kam Pym mit einem Brief und überreichte ihn Adam mit der Erklärung, der Capitän ſei zu beſchäftigt um ihn zu empfangen, aber Alles was er zu ſagen habe, ſtehe in dem Brief. Der Brief war an Adam gerichtet, der ihn aber erſt draußen öffnete. Ein verſiegeltes Billet an Hetty war eingeſchloſſen. Die Zuſchrift an Adam lautete wie folgt:
„Im inliegenden Brief habe ich Alles geſchrieben was Sie wünſchen. Ich überlaſſe Ihnen zu ent⸗ ſcheiden ob Sie ihn Hetty überliefern oder mir zurück⸗ geben wollen. Fragen Sie ſich ſelbſt noch einmal ob Sie nicht eine Maßregel ergreifen die ihr mehr Schmerz bereiten wird als bloßes Schweigen.


