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eine plözliche Furcht die wie ein Schatten durch ſeine
Einbildungskraft ſchlich, die Furcht ſie möchte ſich in
ihrem Kummer ein Leid anthun, und unmittelbar darauf kam eine andere Furcht die ein noch dunk⸗ lerer Schatten war. Aber er ſchüttelte ſie mit der Kraft der Jugend und Hoffnung ab. Warum brauchte er ſich die Zukunft ſo düſter auszumalen? Es konnte
ja eben ſo leicht das Gegentheil eintreten. Arthur
ſagte ſich ſelbſt daß er eine ſo ſchlimme Wendung der Dinge nicht verdient habe, er habe ja Nichts beabſichtigt wogegen ſein Gewiſſen ſich empören könne, er habe ſich bloß von den Umſtänden verleiten laſ⸗ ſen.— Er hegte im Stillen ein gewiſſes Vertrauen wirklich ein ſo grundguter Burſche zu ſein, daß die Vorſehung ihn gewiß nicht allzu hart dehandeln werde.
Unter allen Umſtänden konnte er Nichts ändern was etwa kommen mochte: es blieb ihm nichts übrig als daß er dasjenige that was ihm für den Augen⸗ blick das Beſte ſchien. Und er beredete ſich, das Beſte ſei wenn er den Weg zwiſchen Adam und Hetty offen mache. Ihr Herz konnte ſich ja nach einiger Zeit Adam zuwenden, wie dieſer ſelbſt ſagte, und dann war der Schaden nicht groß, da Adam noch immer den heißen Wunſch hegte ſie zu heirathen. Freilich war Adam betrogen, in einer Art betrogen welche Arthur als ſchweres Unrecht geahndet haben würde wenn man ihm ſelbſt ſo mitgeſpielt hätte. Dieſe Betrachtung verderbte die tröſtende Ausſicht; Arthurs Wangen brannten vor Scham und Zorn als er daran dachte. Aber was konnte er in einer ſolchen Verlegenheit thun? Es war eine Chrenpflicht


