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weil es nichts von ſeinen Geheimniſſen wußte. Aber Meg kannte den Seelenzuſtand ihres Herrn ſo genau wie viele andere ihres Geſchlechtes den Seelenzuſtand von hübſchen jungen Herren kennen denen ihre Her⸗ zen in ſeliger Erwartung entgegenpochen.
Arthur galoppirte weit über den Park hinaus, bis er an den Fuß eines Hügels kam wo keine Hecken und Bäume mehr den Weg einfaßten. Dann warf er den Zügel Meg über den Hals und machte ſich bereit ſeine Betrachtungen anzuſtellen.
Hetty wußte daß ihr geſtriges Zuſammentreffen das lezte vor Arthurs Abreiſe ſein mußte; es gab keine Möglichkeit ein neues herbeizuführen ohne daß Verdacht erregt wurde, und ſie war wie ein geäng⸗ ſtetes Kind, ſie konnte an Nichts denken, ſondern bloß weinen wenn vom Scheiden die Rede war, und ſich ihr Geſicht emporrichten und die Thränen wegküſſen laſſen. Er konnte nichts Anderes thun als ſie trö⸗ ſten und in einen Traum einlullen. Ein Brief mußte ſie plözlich und ſchrecklich erwecken. Und doch war es wahr was Adam geſagt hatte: ſie wurde dadurch vor einer verlängerten Täuſchung bewahrt, die ſchlim⸗ mer werden konnte als ein augenblicklicher herber Schmerz. Hätte er ſie nur noch einmal ſehen können! Aber das war unmöglich; es ſtand eine ſolche Dorn⸗ hecke von Hinderniſſen zwiſchen ihnen, und eine Un⸗ vorſichtigkeit konnte die ſchlimmſten Folgen haben. Und wenn er ſie auch wieder ſehen könnte, was hätte er davon? Der Anblick ihres Jammers und die Erinnerung daran würde ihm nur um ſo mehr Schmerz machen. Von ihm entfernt, hatte ſie lauter Gründe ſich ſelbſt zu beherrſchen. Hier überkam ihn


