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eines Argwohns. Außer Adam wußte Niemand von dem Vorgefallenen, und vermuthlich erfuhr auch Nie⸗ mand etwas, denn Arthur hatte Hetty vorgeſtellt daß es zu den ſchlimmſten Folgen führen könnte, wenn ſie durch Wort oder Blick auch nur die min⸗ deſte Vertraulichkeit verriethe, und Adam, der das Geheimniß halb wußte, half es gewiß eher bewahren als daß er es verrieth. Es war eine unglückliche Geſchichte, aber es konnte nichts helfen wenn man ſie durch eingebildete Uebertreibungen und Unglücks⸗ ahnungen, die vielleicht niemals eintrafen, noch ſchlim⸗ mer machte. Die ſchlimmſte Folge war die Traurig⸗ keit in welche Hetty für die nächſte Zeit verfallen mußte: von jeder andern ſchlimmen Folge die ſich nicht als unvermeidlich nachweiſen ließ wandte er ſeine Augen entſchloſſen ab. Aber— aber Hetty
hätte dieſen Kummer ja auch auf eine andere Weiſe
erleben können. Und vielleicht war er ſpäter im Stande viel für ſie zu thun, ſie für all die Thränen
zu entſchädigen die ſie jezt um ihn vergoß. Den⸗ Vortheil daß er ſich in ſpätern Jahren ihrer annahm,
hatte ſie dann dem Kummer zu verdanken der jezt über ſie hereinbrach. So erwächst Gutes aus Bö⸗ ſem. So ſchön laſſen ſich die Dinge in der Welt
eeinrichten.
Wollt ihr etwa fragen ob dieß derſelbe Arthur
ſei der noch vor zwei Monaten ein ſo friſches Gefühl,
einen ſo zarten Sinn für Ehre hatte, daß er ſchon vor der Möglichkeit zurückbebte irgend ein Gefühl zu verlezen, und ein wirkliches Aergerniß für wahrhaft
unmöglich hielt? Dieſer Arthur für welchen ſeine Selbſtachtung ein höheres Tribunal inur 3l5 jede 5


