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Kummer un ſich ſelbſt, weil er ſie verlaſſen mußte. Er hatte ſtets, ſowohl wenn er ſeine Entſchließungen faßte als wenn er ſie brach, über ſeine Leidenſchaft hinausgeſchaut und eingeſehen daß man ihr durch Trennung ein ſchleuniges Ende machen mußte; aber er war eine zu feurige und zärtliche Natur um die⸗ ſen Abſchied nicht ſchmerzlich zu empfinden, und er war um Hetty's willen ſehr beſorgt. Er hatte her⸗ ausgefunden in welchen Träumen ſie lebte, daß ſie ſich bereits als vornehme Dame in Seide und Atlas erblickte, und als er das erſte Mal von ſeiner Weg⸗ reiſe ſprach, da hatte ſie ihn zitternd gebeten er möchte ſie doch mitnehmen und heirathen. Dieſes peinliche Bewußtſein hatte den Vorwürfen Adams den ſchärf⸗ ſten Stachel gegeben. Arthur hatte kein Wort ge⸗ ſagt um das Mädchen zu täuſchen, ihre Viſion war ganz von ihrer eigenen kindiſchen Phantaſie ausge⸗ ſponnen worden, aber er mußte ſich geſtehen daß er durch ſein eigenes Benehmen dazu beigetragen hatte. Und um das Unglück noch ärger zu machen, hatte er an dieſem lezten Abend nicht gewagt Hetty die Wahr⸗ heit anzudeuten: er hatte ſie mit zärtlichen Worten der Hoffnung beſchwichtigen müſſen, damit ſie nicht in leidenſchaftlichen Kummer verfiel. Er empfand die Lage ſehr ſcharf, er fühlte den gegenwärtigen Kum⸗ mer des lieben Geſchöpfes und dachte mit noch dü⸗ ſtererer Angſt an die Zähigkeit womit ihre Gefühle in der Zukunft auf ſie einſtürmen würden. Dieß war die ſcharfe Spize die ihm ins Herz drang; jeder anderen konnte er ſich durch hoffnungsvolles Selbſt⸗ einreden entziehen. Das ganze Verhältniß war ge⸗ heim geblieben, Poyſers hatten nicht den Schatten


