Teil eines Werkes 
2 (1861) Adam Bede
Entstehung
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etwas vermochte, eine Verkörperung deſſen was Ar⸗ thur am allerunliebſten glaubte, der Unwiderruflich⸗ keit ſeines eigenen Unrechts. Die Worte der Ver⸗ achtung, die Verſchmähung ſeiner Hand, die Herr⸗ ſchaft welche Adam bei der lezten Unterredung in der Einſiedelei über ihn behauptet, ganz beſonders aber auch das Bewußtſein daß er zu Boden geſchla⸗ gen worden, ein Gefühl mit welchem ein Mann ſich nicht ſo leicht ausſöhnt, ſelbſt wenn er ſeine Nieder⸗ lage unter den heroiſchſten Umſtänden erlitten hat, Alles das laſtete auf ihm mit einem bittern Schmerz, der noch ſtärker war als ſeine Zerknirſchung. Arthur hätte ſich ſo gerne einreden mögen daß er nichts Böſes gethan habe. Und hätte ihm Niemand das Gegentheil geſagt, ſo hätte er es ſich um ſo leichter einreden können. Die Nemeſis kann ſich ſelten ein Schwert aus unſerm Gewiſſen, aus unſerm Schmerz über das von uns verurſachte Leiden ſchmieden: zu einer tüchtigen Waffe iſt ſelten Metall genug vor⸗ handen. Unſer ſittliches Gefühl lernt die Manieren der guten Geſellſchaft und lächelt wenn Andere lä⸗ cheln; aber wenn irgend eine derbe Perſon unſere Handlungen bei ihrem groben Namen benennt, dann iſt es im Stande Partei gegen uns zu ergreifen. Und ſo geſchah es mit Arthur: Adams Urtheil und ſeine einſchneidenden Worte ſtörten die Betrachtungen womit er ſich ſelbſt zu beſchwichtigen ſuchte.

Nicht als ob es ihm ſchon vor Adams Entdeckung ganz wohl zu Muthe geweſen wäre. Kämpfe und Entſchließungen hatten ſich in Zerknirſchung und Angſt verwandelt. Arthur hatte Kummer um Hetty und

Eliot, Adam Bede, II. 15