Teil eines Werkes 
2 (1861) Adam Bede
Entstehung
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während Sie ſich doch nichts dabei dachten, ſo habe ich folgende Forderung an Sie zu ſtellen. Ich ſpreche nicht für mich, ſondern für Hetty. Ich ver⸗ lange daß Sie ihr vor Ihrer Abreiſe die Augen öffnen. Sie gehen nicht für immer weg, und wenn Hetty auf dem Glauben bleibt daß Sie ihre Liebe erwidern, ſo wird ſie ſich beſtändig nach Ihnen ſeh⸗ nen, und dann kann das Uebel noch ärger werden. Jezt mag es ein Schmerz für ſie ſein, aber am Ende wird es ihr ſchweren Kummer erſparen. Ich verlange daß Sie ihr einen Brief ſchreiben ich will dafür ſorgen daß ſie ihn ſicher bekommt: ſagen Sie ihr die Wahrheit und nehmen Sie den Tadel auf ſich, daß Sie ſich gegen ſie ſo benommen haben wie Sie ſich gegen ein junges Ihnen nicht eben⸗ bürtiges Mädchen nicht hätten benehmen ſollen. Ich ſpreche offen, Herr, aber ich kann nicht anders ſprechen. In dieſer Sache kann Niemand ſich Hetty's annehmen als nur ich.

Ich kann thun was ich für nöthig halte, ſagte Arthur, den ein Gemiſch von Kummer und Verlegen⸗

heit immer mehr reizte.Ich brauche Ihnen keine

Verſprechungen zu geben. Ich werde die Maßregeln ergreifen die mir geeignet ſcheinen.

Nein, erwiderte Adam ſcharf und entſchieden, ſo geht es nicht. Ich muß wiſſen auf welchem Boden ich ſtehe. Ich muß Sicherheit haben daß Sie einer Sache ein Ende machen welche Sie nie hätten anfangen ſollen; ich vergeſſe nicht was ich Ihnen als einem vornehmen Herrn ſchulde; aber in dieſer Sache ſind wir Mann gegen Mann und ich kann nicht nachgeben.