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Einige Augenblicke erfolgte keine Antwort, dann ſagte Arthur:„Ich will Sie morgen ſehen, ich kann jezt nicht mehr ertragen, ich bin unwohl.“ So ſprechend erhob er ſich und nahm ſeine Müze, als wollte er gehen.
„Sie dürfen ſich nicht mehr ſehen!“ rief Adam mit wiederkehrendem Zorn und Argwohn, indem er auf die Thüre zuging und ſich mit dem Rücken da⸗ gegen ſtellte.„Entweder ſagen Sie mir daß ſie nicht mein Weib werden kann— ſagen Sie mir daß Sie gelogen haben, oder verſprechen Sie mir was ich verlange.“
Als Adam dieſe Alternative ausſprach, ſtand er wie ein furchtbares Schickſal vor Arthur, der ein Paar Schritte gegangen war, nun aber ſchwach, er⸗ ſchüttert, krank an Seele und Leib ſtehen blieb. Dieſer innere Kampf Arthurs erſchien ihnen beiden lang; endlich ſagte er mit ſchwacher Stimme:„Ich verſpreche es: laſſen Sie mich gehen.“
Adam trat von der Thüre weg und öffnete ſie; aber als Arthur auf die Schwelle kam, blieb er von Neuem ſtehen und lehnte ſich gegen den Thürpfoſten.
„Sie ſind noch nicht kräftig genug um allein zu gehen, Herr,“ ſagte Adam,„nehmen Sie meinen Arm wieder.“—
Arthur gab keine Antwort, ſondern ging weiter und Adam folgte. Aber nach einigen Schritten blieb er wieder ſtehen und ſagte kalt:„Ich glaube, ich muß Sie bemühen: es wird ſchon ſpät und man
könnte ſich zu Hauſe meinetwegen beunruhigen.“
Adam reichte ihm ſeinen Arm, und nun gingen ſie ohne ein Wort zu ſprechen weiter, bis ſie an


