„Sprechen Sie nicht mehr über unſern Zorn, Adam,“ ſagte er endlich ſehr matt, denn das Reden kam ihm ſauer an;„ich verzeihe Ihnen Ihre augen⸗ blickliche Ungerechtigkeit; ſie war bei den übertriebe⸗ nen Begriffen die Sie im Kopf haben vollkommen natürlich. Wir werden noch troz unſeres Streites wieder Freunde werden. Sie haben mich überwältigt, und das war ganz recht, denn ich glaube daß ich am meiſten Unrecht hatte. Kommen Sie, geben Sie mir die Hand.“
Arthur ſtreckte ſeine Hand aus, aber Adam blieb ruhig ſizen.
„Ich will dazu nicht Nein ſagen, Herr,“ ſagte er, „aber die Hand kann ich Ihnen nicht geben, bis ich weiß was Sie darunter verſtehen. Ich hatte Unrecht in meiner Behauptung daß Sie mich wiſſentlich be⸗ leidigt hätten, aber ich hatte Recht in dem was ich von Ihrem Benehmen gegen Hetty ſagte, und bevor Sie dieſes beſſer aufgeklärt haben, kann ich Ihnen nicht die Hand geben, wie wenn Sie noch mein Freund wären wie früher.“
Arthur ſchluckte ſeinen Stolz und Aerger hinab, indem er ſeine Hand zurückzog. Er ſchwieg einige Augenblicke, dann ſagte er ſo gleichgiltig als möglich:
„Ich weiß nicht was Sie unter Aufklärung ver⸗ ſtehen, Adam. Ich habe Ihnen bereits geſagt daß Sie eine kleine Liebelei viel zu ernſthaft nehmen. Aber wenn Sie auch mit Recht glauben daß die Sache eine Gefahr haben könnte, ſo gehe ich ja am Sam⸗ ſtag weg und dann hat Alles ein Ende. Daß es Ihnen Schmerz gemacht hat, bedaure ich herzlich. Mehr kann ich nicht ſagen.“
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