Teil eines Werkes 
2 (1861) Adam Bede
Entstehung
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ſagte Adam.„Ich habe mir ſchon gedacht, ich hätte um eine Laterne bitten ſollen.“

„Nein, nein: das Licht wird lang genug brennen; ich werde bald ſo weit ſein, daß ich nach Hauſe ge⸗ hen kann.“.

„Ich kann nicht gehen bevor ich Sie ſicher zu Hauſe weiß,“ ſagte Adam nach einigem Zögern.

„Nein, es iſt beſſer, Sie bleiben noch— ſezen Sie ſich.“

Adam nahm Plaz, und nun ſaßen ſie in unbe⸗ haglichem Schweigen einander gegenüber, während Arthur langſam einen Grog trank der ihn ſichtlich erfriſchte. Er begann jezt bequemer zu liegen, und ſah aus als hätte er körperlich weit weniger zu lei⸗ den. Adam beobachtete dieſe Symptome aufs Ge⸗ naueſte, und da ſeine Angſt um Arthurs Zuſtand ſich zu legen begann, ſo regte ſich um ſo ſtärker wie⸗ der jene Ungeduld die Jedermann kennt, deſſen gerechte Entrüſtung durch die körperlichen Umſtände des Schul⸗ digen gehemmt worden iſt. Dennoch hatte er Etwas auf dem Herzen was er thun mußte bevor er ſeine Vorwürfe wieder beginnen konnte: er mußte geſtehen

daß er in ſeinen Aeußerungen zu weit gegangen

war. Vielleicht ſehnte er ſich um ſo mehr nach Ge⸗ legenheit zu dieſem Geſtändniß, weil er dann ſeiner Entrüſtung wieder freien Lauf laſſen konnte, und als er an verſchiedenen Zeichen ſah daß Arthur ſich er⸗ holte, ſo kamen ihm die Worte immer und immer wieder auf die Lippen, wurden aber ſtets wieder durch die Betrachtung zurückgedrängt daß es wohl am Beſten ſein würde Alles bis morgen ruhen zu laſſen. So lange ſie ſchwiegen, ſahen ſie einander