Teil eines Werkes 
2 (1861) Adam Bede
Entstehung
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er ſolle ſich von Mills Cognac geben laſſen und Niemand ſagen daß ich in der Einſiedelei bin. Brin⸗ gen Sie auch Waſſer mit.“.

Adam war froh daß er Etwas zu thun hatte, und für Beide war es eine große Erleichterung daß ſie auf kurze Zeit von einander loskamen. Aber Adams raſcher Gang vermochte die Qual ſeiner Ge⸗ danken nicht zu lindern: mit verdoppeltem Schmerz verlebte er die lezte unglückſelige Stunde zum zwei⸗ ten Mal und ſchaute auf die neue traurige Zukunft hinaus.

Als Adam weg war, blieb Arthur noch einige Minuten ruhig liegen; nun aber erhob er ſich ſchwach von der Ottomane und ſchaute langſam ſuchend in dem gebrochenen Mondlicht umher. Endlich fand er ein Stümpchen Wachslicht das unter einem Haufen von Schreib⸗ und Zeichenmaterialien lag; noch län⸗ ger mußte er nach den Mitteln zum Anzünden ſuchen, und als dieß endlich gelungen war, ging er vorſichtig im Zimmer umher, als wollte er ſich verſichern ob Etwas da ſei oder nicht. Endlich hatte er ein kleines Ding gefunden das er zuerſt in ſeine Taſche ſteckte, nach weiterer Ueberlegung aber wieder herausnahm und tief in einen Papierkorb ſtieß. Es war ein rothſeidenes Frauentüchlein. Er ſtellte das Licht auf den Tiſch und warf ſich erſchöpft von der Anſtren⸗ gung wieder auf die Ottomane.

Als Adam mit ſeinen Vorräthen zurückkam, er⸗ wachte Arthur aus ſeinem Schlummer.

„Das iſt gut,“ ſagte er;„ein ſtärkender Trank thut mir verdammt Noth.“

„Es freut mich daß Sie ein Licht haben, Herr,“