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daß er einſt eine Familie erhalten und etwas Schö⸗ nes auf die Seite legen könne, aber er hatte einen zu kühlen Kopf um nicht die Hinderniſſe die über⸗ wunden werden mußten vollkommen richtig anzu⸗ ſchlagen. Wie lange Zeit konnte noch bis dahin vergehen, und während dieſer Zeit hing Hetty wie ein rothbackiger Apfel über die Gartenmauer herüber, ſo daß Jedermann ſie ſehen konnte und Appetit nach ihr bekommen mußte. Freilich wenn ſie ihn ſehr liebte, ſo würde ſie ſich gerne verſtehen auf ihn zu warten: aber liebte ſie ihn denn? Seine Hoff⸗ nungen waren nie ſo hoch geſtiegen daß er es ge⸗ wagt hätte ſie zu fragen; er beſaß Hellblick genug um zu bemerken daß Onkel und Tante gut zu ſeiner Bewerbung ſahen, und in der That würde er ohne dieſe Aufmunterung ſeine Beſuche auf dem Pachthof nicht ſo beharrlich fortgeſezt haben; aber in Beziehung auf Hetty's Gefühle konnte er unmöglich zu andern als höchſt unſichern Schlüſſen gelangen. Sie war wie ein Käzchen und hatte für jeden der in ihre Nähe kam dieſelben verzweifelt hübſchen, aber nichts⸗ ſagenden Blicke.
Aber jezt mußte er ſich geſtehen daß der ſchwerſte Theil ſeiner Laſt ihm abgenommen war, und daß er leicht vor Jahresfriſt in Verhältniſſe kommen konnte die ihm erlaubten ans Heirathen zu denken. Es würde immerhin noch einen harten Kampf mit ſeiner Mutter abſezen, das wußte er; ſeea auf jede Frau die er wählte eiferſüchtig ſein, und gegen Hetty war ſie ganz beſonders eingenommen, vielleicht aus keinem andern Grunde, als weil ſie vermuthete daß er ſie ſchon gewählt habe. Er fürchtete es


