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mann würde wiſſen daß ſie darum weinte weil Arthur nicht da war. Und Herr Craig mit der wundervollen Treibhauspflanze in ſeinem Knopfloch ſtarrte ſie an, das wußte ſie. Es währte ſchrecklich lang bis die allgemeine Beichte begann, ſo daß ſie niederknien konnte. Zwei große Thränen drängten ſich jezt aus ihrem Auge, aber Niemand ſah ſie, außer der gutmüthigen Molly, denn Onkel und Tante knieten vor ihr und drehten ihr den Rücken zu. Molly, die ſich unmöglich einen andern Grund zu Thränen in der Kirche denken konnte als Ohn⸗ macht, wovon ſie einen unklaren traditionellen Be⸗ griff hatte, nahm aus ihrer Taſche ein ſeltſames glattes blaues Riechfläſchchen, und nachdem ſie mit großer Mühe den Kork herausgezogen, hielt ſie den engen Hals deſſelben Hetty unter die Naſe. Es riecht nicht, flüſterte ſie, in der Meinung dieß ſei ein großer Vorzug den altes Salz gegen neues voraushabe, daß es Einem wohlthue ohne in die Naſe zu beißen. Hetty ſchob es trozig zurück, aber dieſer kleine Aerger bewirkte was das Salz nicht hätte bewirken können— ſie ermannte ſich die Spu⸗ ren ihrer Thränen abzuwiſchen, und wollte jezt mit aller Macht verſuchen nicht mehr zu weinen. Die kleine Hetty hatte eine gewiſſe Stärke in ihrer eiteln Natur; ſie hätte eher Alles ertragen als ausgelacht oder mit einem andern Gefühl als Bewunderung angeſehen zu werden; ſie hätte ſich eher ihre Nägel in das zarte Fleiſch eingedrückt, als daß die Leute ein Geheimniß erfahren hätten das ſie ihnen verber⸗ gen wollte.
Wie es da wogte in ihren geſchäfti gen Gedanken


