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kleiner Grünfink der juſt flügge geworden war und am Boden hinflatterte; und es ſchien ſehr möglich ihn zu fangen, bis es ihm gelang ſich in einem Brombeerbuſch zu verkriechen. Hetty konnte nicht dazu gebracht werden auf dieſe Dinge zu achten; deßwegen wurde Molly um ihre Theilnahme ange⸗ ſprochen, und ſie ſchaute mit offenem Mund wohin man es von ihr verlangte, und ſagte jedesmal:„Ei Herr Jeſus!“ ſo oft ſie ſich verwundern ſollte.
Molly eilte etwas erſchrocken vorwärts als Hetty zurückkam und ihnen zurief daß die Tante erzürnt ſei; aber Marty ſprang voraus und jubelte:„Wir haben das Neſt der ſcheckigen Truthenne gefunden!“ Er wurde dabei inſtinctmäßig von der Hoffnung geleitet daß der Ueberbringer guter Nachrichten immer gut empfangen wird.
„Ah,“ ſagte Frau Poyſer, die wirklich über dieſer angenehmen Ueberraſchung alle Disciplin vergaß,„Du biſt ein braver Junge; wo iſts?“ 3
„Tief unten, in einem Loch unter der Hecke. Ich ſah es zuerſt als ich nach dem Grünfinken haſchen wollte, und ſie ſaß im Neſt.“
„Du haſt ſie doch nicht geſtört?“ ſagte die Mutter, „ſonſt läuft ſie weg.“
„Nein ich ging mäuschenſtill vorbei und ſagte es ganz leiſe zu Molly— nicht wahr, Molly?“
„Schon gut,“ ſagte Frau Poyſer,„aber jezt kommt, gehet vor Vater und Mutter her und nehmet eure kleine Schweſter bei der Hand. Wir müſſen jezt ſchnell voranmachen. Brave Jungen ſehen am Sonntag nicht nach den Vögeln.“
„Aber Mutter,“ ſagte Marty,„Du haſt eine


