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halbe Krone verſprochen wenn man das Neſt der ſcheckigen Truthenne finde. Ich bekomme doch jezt die halbe Krone in meine Sparbüchſe?“ 4
„Das wollen wir nachher ſehen, mein Junge; geh jezt nur recht artig vorwärts.“
Vater und Mutter wechſelten einen bedeutſamen Blick des Hochgefühle über den Scharfſinn ihres Erſtgebornen, aber auf Tommy's Geſicht lagerte ſich eine trübe Wolke.
„Mutter,“ ſagte er halbweinend,„Marty bekommt immer weit mehr Geld in ſeine Sparbüchſe als ich.“
„Mama, ich will auch eine halbe Krone in meine Büchſe,“ ſagte Totty.
„Still, ſtill, ſtill!“ eiferte Frau Poyſer,„hat man je von ſo unartigen Kindern gehört? Ihr be⸗ kommt eure Sparbüchſen gar nie wieder zu ſehen, wenn ihr euch jezt nicht zuſammennehmt und ſchnell nach der Kirche geht.“
Dieſe ſchreckliche Drohung hatte den gewünſchten Erfolg, und durch die zwei übrigen Felder traten die drei Paar jugendlicher Beinchen ohne ſonderliche Un⸗ terbrechung hinweg, obſchon man an einer kleinen Pfüze voll von Kaulfröſchen, ſonſt auch Froſchqueppen genannt, vorbeikam, in welche die Jungen neu⸗ gierig hineinſchauten.
Das naſſe Heu das morgen wieder ausgebreitet und umgekehrt werden mußte, war kein erfreulicher Anblick für Herrn Poyſer, der während der Heu⸗ und Kornernte gar oft innere Kämpfe in Betreff der Zweckmäßigkeit eines Ruhetages hatte. Aber keine Verſuchung hätte ihn verleiten können an einem Sonntag, wenn auch nur in aller Frühe, irgend ein


