Teil eines Werkes 
2 (1861) Adam Bede
Entstehung
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ſeiner Arbeit nicht übermäßig geſchickt iſt an's Pre⸗ digen, wie dieſer Seth Bede. Aber da ſieh einmal, Adam, einer der geſchickteſten Burſche in der ganzen Gegend, der iſt viel geſcheidter; er bleibt unſerer Kirche getreu, ſonſt würde ich es auch gar nicht dul⸗ den daß er Hetty den Hof macht.

Ach du meine Güte, ſagte Frau Poyſer, die zurückgeſchaut hatte, während ihr Mann ſprach;ſieh nur wo Molly mit den Jungen geblieben iſt; ſie ſind jezt die ganze Länge des Feldes hinter uns. Wie konnteſt Du das dulden, Hetty? Man könnte eben ſo gut ein Bild an der Wand die Kinder hüten heißen als Dich. Lauf zurück und ſage ihnen ſie ſollen kommen.

Herr und Frau Poyſer befanden ſich jezt am Ende des zweiten Feldes. Sie ſezten Totty auf einen der großen Steine welche den wahren Loam⸗ ſhirer Styl bildeten, und warteten auf die Nach⸗ zügler, während Totty ſelbſtgefällig von den unarti⸗ gen Buben und ihrer eigenen Artigkeit ſprach.

Die Sache war die daß dieſer Sonntagsſpazier⸗ gang durch die Felder für Marty und Tommy reich an Aufregungen war; ſie erblickten in den Hecken ein fortwährendes Drama und konnten ſich ſo wenig enthalten alle Augenblicke ſtehen zu bleiben und hinein zu gucken, als wären ſie ein Paar Bologneſer oder Dachshunde geweſen. Marty verſicherte auf der großen Eſche eine Goldammer geſehen zu haben, und während er ſich umſchaute, entging ihm der Anblick eines weißhalſigen Hermelins, der uͤber den Weg ge⸗ laufen war und nun von dem jüngern Tommy mit vieler Wärme beſchrieben wurde. Dann kam ein