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im Neſt, und doch war ſie außerordentlich flink, wenn ſie wohin laufen und Etwas holen mußte. Wenn Hetty ſich verheirathet, ſo würdeſt Du gewiß Dina gerne für immer um Dich haben.“
„Daran mag ich gar nicht denken,“ ſagte Frau Poyſer;„Du könnteſt eben ſo gut der vorbeifliegen⸗ den Schwalbe hereinwinken, als daß Du Dina ein⸗ lädſt hieherzukommen und gemächlich zu leben wie andere Leute. Wenn irgend Jemand ſie auf den vernünftigen Weg bringen könnte, ſo wäre ichs, denn ich habe ihr eine ganze Stunde lang ins Gewiſſen geredet und ihr tüchtig den Marſch gemacht; ſie iſt ja meiner eigenen Schweſter Kind, und es iſt für mich eine Pflicht Alles für ſie zu thun was ich kann. Aber ach, das arme Ding, ſobald ſie uns Adieu ge⸗ ſagt hatte, als ſie auf den Karren geſtiegen war und jezt mit ihrem blaſſen Geſicht auf mich herabſchaute als wäre wahrhaftig Tante Judith vom Himmel her⸗ abgekommen, ſo begann ich ſelbſt darüber zu er⸗ ſchrecken daß ich ſie ſo oft ausgeſcholten hatte; denn es kommt einem zuweilen vor als wüßte ſie beſſer was Recht iſt als andere Leute. Aber daß dieß daher kommt weil ſie Methodiſtin iſt, das gebe ich nicht zu, ſo wenig als ein weißes Kalb darum weiß iſt „weil es aus demſelben Eimer ſauft wie ein ſchwarzes.“
„Nein,“ ſagte Herr Poyſer in einem beinahe brummenden Ton, ſoweit ſeine Gutmüthigkeit es ge⸗ ſtattete,„ich will auch Nichts von den Methodiſten wiſſen; es ſind immer nur Handwerker die Metho⸗ diſten werden; man hat nie erfahren daß ein tüchti⸗ ger Pächter ſolche Mücken in den Kopf bekommen hätte. Dann und wann hält ſich ein Geſelle der bei


