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Antwort, ſondern öffnete die Thüre noch weiter und ließ ſie herein.
Welch einen ſeltſamen Contraſt bildeten dieſe beiden Geſtalten! Er trat in dieſer Miſchung von Dämmerung und Mondſchein deutlich genug hervor. Hetty's Wangen brannten und ihre Augen leuchteten vom Spiel ihrer aufgeregten Einbildungskraft; der ſchöne Hals und die Arme waren bloß, ihre Haare hingen in krauſer Verwirrung über den Nacken hinab, in ihren Ohren ſchimmerte der Flitterſchmuck. Dina ſtand in ihrem langen weißen Kleide da, auf ihrem blaſſen Geſicht ſpielte eine unterdrückte Aufregung, und ſo glich ſie beinahe einem ſchönen Leichnam in welchen die Seele mit erhabeneren Geheimniſſen und einer erhabeneren Liebe zurückgekehrt iſt. Sie waren ſo ziemlich von gleicher Größe, aber Dina ſchien ein wenig höher als ſie ihren Arm um Hetty ſchlang und ſie auf die Stirne küßte.
„Ich wußte daß Du noch nicht im Bette warſt, liebe Hetty,“ ſagte ſie mit ihrer holden hellen Stimme, die in Hetty's Aerger und Verdruß wie Muſik in Kettengeraſſel hineindrang,„denn ich hörte daß Du noch umhergingeſt; da verlangte es mich heute Nacht noch einmal mit Dir zu ſprechen, denn es iſt die vor⸗ lezte Nacht daß ich hier bin, und morgen könnte leicht etwas dazwiſchen kommen, ſo daß wir nicht allein mit einander ſprechen könnten. Darf ich mich zu Dir ſezen, ſo lange Du Dein Haar machſt?“
„O freilich,“ ſagte Hetty, indem ſie ſich ſchnell um⸗ wandte und den zweiten Stuhl im Zimmer herholte, pon froh daß Dina ihre Ohrringe nicht zu bemerken
ien.
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