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lächelnd hinein und neigte den Kopf eine Minute lang auf eine Seite; dann legte ſie das Spiegelchen hin und nahm aus einer obern Schublade Bürſte und Kamm. Sie wollte ihr Haar herniederfallen laſſen und gerade ſo ausſehen wie die Dame auf dem Gemälde in Fräulein Lydia Donnithorne's Toi⸗ lettenzimmer. Dieß war bald geſchehen, die dunkeln hiacinthenen Locken wallten über ihren Nacken. Ihr Haar war nicht ſchwer, dick und bloß gekräuſelt, ſon⸗ dern weich und ſeiden, ſo daß es in zarten Ringeln auslief. Aber um dem Gemälde ähnlich zu werden, ſchob ſie es gänzlich zurück, damit es einen dunkeln Vorhang bildete der ihren runden weißen Nacken um ſo ſtärker hervorhob. Dann legte ſie Bürſte und Kamm weg und betrachtete ſich, indem ſie ihre Arme übereinander legte, gerade wie auf dem Gemälde. Selbſt der alte fleckige Spiegel konnte nicht umhin ihr ein liebliches Bild zurückzugeben, ein Bild das dadurch Nichts von ſeiner Lieblichkeit verlor daß Hetty's Schnürbruſt nicht von weißem Atlas— wie allerdings Heldinnen ſie gewöhnlich tragen müſſen — ſondern von einem dunkelgrünen Baumwollen⸗ zeug war.
O ja! Sie war ſehr hübſch: Capitän Donni⸗ thorne fand das. Hübſcher als irgend Jemand in der ganzen Umgegend von Hayſlope,— hübſcher als irgend eine der Damen welche ſie je auf Beſuch im Schloſſe geſehen hatte— es ſchien ihr in der That als ob vornehme Damen etwas albern und häßlich ausſähen— und hübſcher als Jungfer Bacon, die Müllerstochter die überall als das ſchönſte Mäd⸗ chen von Treddleſton bekannt war. Und Hetty be⸗


